FichtensteinpilzEssbar
Breite 9 – 25 cm Höhe 10 – 18 cm Monate Juli – September ( Oktober )
Bild: Pixelio.de / Autor: Lothar Schreier Wie Preiselbeeren gedeihen Steinpilze nur auf sauren Boden. Das Stielnetz kann auf das obere Viertel des Stiels Beschränkt sein. Schneidet man den Pilz auf, verfärbt er sich nicht. Steinpilze sind neben den Pfifferlingen in Mitteleuropa die meistgesuchten Speisepilze. Es gibt heute sechs unterschiedliche Arten. Für den Fichtensteinpilz oder Herrenpilz gilt in der Regel die Bindung an die Fichte, der dunkelnussbraune, am Rand weißliche Hut und die glatte, im Alter klebrige Oberhaut. Alle versuche, ihn zu kultivieren, sind bisher fehlgeschlagen. Der Geschmack vom Steinpilz ist im rohen Zustand mild und riecht sehr angenehm. Der Steinpilz wird von jeher schon gerne in Streifen, zur Konservierung in Essig oder Öl eingelegt oder getrocknet. Er wird zu vielen verschiedenen Gerichten gereicht und ist im Allgemeinen sehr bekömmlich. Zum Verwechseln ähnlich sieht ihm der Gallenröhrling oder der Maronenröhrling. Der Gallenröhrling kann unter Umständen das ganze Gericht mit einem bitteren Geschmack verderben. Eine sichere Methode den Gallenröhrling vom Steinpilz zu unterscheiden ist eine Geschmacksprobe, während eine Verwechselung mit dem Maronenröhrling sich für unerheblich darstellt da der Maronenröhrling ebenfalls ein sehr beliebter und schmackhafter Speisepilz ist.
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