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Flockenstielieger Hexenpilz |
Flockenstielieger HexenpilzEssbar ( kann allerdings in seltenen Fällen Übelkeit verursachen ) Breite acht bis 15 cm Höhe acht bis 12 cm Monate Mai bis Oktober
Die Begrenzungsfläche zwischen Röhrenschicht und Hutfleisch ist gelb. Die Poren werden nach Berührung sofort dunkelblau. Eine Sekunde nach dem Einschnitt; das Fleisch ist gelb: fünf Sekunden nach dem Einschnitt: das Fleisch ist blau geworden. |
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Vereinzelt schon Ende Mai, häufiger aber erst im Juli, trifft man im Laub und Nadelwald auf den auch Schusterpilz genannten Röhrling. Er gedeiht nur auf sauerem oder sauer werdendem Humus. Merkmale sind die dunkelbraun, samtige Huthaut, dunkel purpurne Röhrenmündungen (Poren) und einen purpurflockig bekleideter Stiel. Die Röhrenschicht sitzt an einem reinen, gelben Röhrenboden. Das Fleisch ist bis zum Stielgrund schön gelb, wird jedoch sofort dunkelblau, wenn man es durchschneidet, auch äußerlich ist der Pilz an Stil und Röhren sehr druckempfindlich. Der Schusterpilz ist ein vorzüglicher, fast immer Madenfreier Speisepilz. Roh verzehrt kann er jedoch Übelkeit verursachen. Es gibt neun rotporige Röhrlinge in Mitteleuropa, von denen der Netzstielige Hexenpilz am weitesten verbreitet ist. Da dieser aber Kalkböden entschieden vorzieht, wird man ihn nur äußerst selten mit dem Schusterpilz zusammen antreffen.
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