Netzstieliger HexenpilzBedingt essbar Breite 12 bis 24 cm Höhe 12 bis 18 cm Monate Mai bis Oktober
Die Begrenzungsfläche zwischen Röhrenschicht und Hutfleisch ist rot. Das Netz ist nicht immer so deutlich ausgeprägt. Die Poren werden bei Berührung sofort schwarzblau. Eine Sekunde nach dem Einschnitt, das Fleisch ist rötlich oder gelblich. 20 Sekunden später ist das Fleisch blau geworden. Das untere Stieldrittel zeigt sich nach dem Einschnitt in weinrot.
Hexenpilze werden oft für den giftigen Satanspilz gehalten. Ihr Hut ist aber nie grauweiß. Der Geruch nie aasartig. Dieser sehr veränderliche Röhrling erscheint schon Ende Mai und ist noch bis Oktober zu finden. Mergelige und kalkreiche Böden sagen ihm besonders zu. Der Hut ist in der Jugend oliv und filzig, später wird er mehr braun mit gelben bis ziegelroten Tönen. Die Röhrenmündungen sind orange bis hellpurpurrot, werden aber sofort schwarzblau, wenn man sie berührt. Die Röhren selbst sind grünlich, ihre Ansatzfläche am Hutfleisch dagegen ist rot. Das Stielnetz ist rot auf gelblichem bis schmutzigrotem Grund und oben eng nach unten aber langmaschig. Im Längsschnitt erkennt man die Weinrote Farbe des unteren Stieldrittels. Das übrige Fleisch erscheint gelblich, wird aber rasch blau, je nach Alter und Witterung schwächer oder stärker. Der Pilz wirkt roh giftig, darf also nur in gut gekochtem Zustand verzehrt werden.
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