SatanspilzGiftig Breite 14 bis 30 cm Höhle 12 bis 18 cm Monate Juli bis September
Der Stiel ist sehr empfindlich er wird rasch grau blau. Der Hut ist schwach klebrig. 20 Sekunden nach dem Anschnitt: das Fleisch ist hellblau geworden. Die Poren werden bei Berührung blau. Das Adernetz ist oft noch feinmaschiger. Von allen rotporigen Röhrlingen hat nur der Satanspilz einen Stiel, der dicker werden kann, als er lang ist. Boletus satanas Der Satanspilz kommt unter Buchen auf Kalkboden in warmen Lagen vor. Mit seiner grauweißen Farbe hebt er sich von umher liegenden Kalksteinen kaum ab. Dabei erreichen die Polsterförmig gewölbten Hüte über 25 cm Breite. Im Alter mischen sich grünliche oder bräunliche Töne ein. Die Poren überraschen durch ihr prächtiges Blutrot, das zum Hutrand hin in gelb übergeht. Auch der dickbauchige Stiel fällt durch seine schöne Färbung auf. Dem intensiven gelb folgt nach unten ein leuchtendes Blutrosa, dass ein feines, engmaschiges rotes Adernetz ziert. Im Abschnitt wird das gelblichweiße Fleisch hellblau, zum Rand hin und über den Röhren auch deutlicher gelb. Der Pilz strömt schon jung einen widerlichen Ass Geruch aus. Sein Genuss ruft heftiges erbrechen und nachhaltige Verdauungsstörungen hervor. Geeignete wuchs Orte sind in weiten Teilen Mitteleuropas immer spärlicher geworden. Der Satans Pilz gehört daher wie viele andere Boletus-Arten zu den schutzbedürftigen Pilzen.
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