Schwarzer Steinpilz Essbar Breite 10 bis 18 cm Höhe 8 bis 15 cm Monate Juli bis September
Die Art ist ein Charakterpilz südeuropäischer Eichenwälder, sie kommt aber auch in Wärmebegünstigen Eichenmischwäldern Mitteleuropas vor und erscheint hier im Sommer. Die feinsamtige, schwarzbraune Huthaut wird auf stellenweise Fuchsrot fleckig und bei trockenem Wetter feinrissig. Die Röhrenschicht sieht anfangs wie weiß übergetüncht aus, später färbt sie sich grüngelb und ihre engen Poren werden nun sichtbar. Die bräunliche Netzzeichnung hebt sich vom ähnlich gefärbten Grund wenig ab und kann über dies fast fehlen. Das Fleisch ist weiß, verändert auch seine Farbe nicht, wenn man es anschneidet, und riecht schwach nach Kampfer. Dieser Geruch verliert sich beim Erhitzen. Im Laubmischwald mit Buchungen können schwarzer Steinpilz und Sommersteinpilz zusammen vorkommen. Sie sind jedoch durch die Hutfarbe deutlich unterschieden.
Der Geschmack vom Steinpilz ist im rohen Zustand mild und riecht sehr angenehm. Der Steinpilz wird von jeher schon gerne in Streifen, zur Konservierung in Essig oder Öl eingelegt oder getrocknet. Er wird zu vielen verschiedenen Gerichten gereicht und ist im Allgemeinen sehr bekömmlich. Zum Verwechseln ähnlich sieht ihm der Gallenröhrling oder der Maronenröhrling. Der Gallenröhrling kann unter Umständen das ganze Gericht mit einem bitteren Geschmack verderben. Eine sichere Methode den Gallenröhrling vom Steinpilz zu unterscheiden ist eine Geschmacksprobe, während eine Verwechselung mit dem Maronenröhrling sich für unerheblich darstellt da der Maronenröhrling ebenfalls ein sehr beliebter und schmackhafter Speisepilz ist.
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