Sommersteinpilz Essbar Breite 10 – 30 cm Höhe 10 – 18 cm Monate Juni – September
Das Netz zieht sich weit am Stiel herunter. Die Röhren sind anfangs Weißlich.
Das ist der Steinpilz des Laubwaldes. Einzelne Vorlaüfer erscheinen schon im Mai; Hauptzeit sind die Monate Juli und August. Offene Stellen in Buchenholzbeständen und die Nähe von Waldrändern werden deutlich bevorzugt. Der gleichmäßig hellbraune, erst matte, dann etwas klebrig werdende Hut wird bis zu 30 cm breit. Die Sporenreichen Röhren sind, wie bei allen anderen Steinpilzarten, olivgrün. Ein feines, weißes Adernetz überzieht grösstenteils den dickknolligen bis lang gestreckten Stiel. Das weiße Fleisch wird besonders im Hut schwammig weich. Während des Trocknens nimmt es vorübergehend einen unangenehmen Geruch nach feuchten Lumpen an. Pilzfliegenlarven können einen Steinpilz in nur 24 Stunden gänzlich madig machen.
Der Geschmack vom Steinpilz ist im rohen Zustand mild und riecht sehr angenehm. Der Steinpilz wird von jeher schon gerne in Streifen, zur Konservierung in Essig oder Öl eingelegt oder getrocknet. Er wird zu vielen verschiedenen Gerichten gereicht und ist im Allgemeinen sehr bekömmlich. Zum Verwechseln ähnlich sieht ihm der Gallenröhrling oder der Maronenröhrling. Der Gallenröhrling kann unter Umständen das ganze Gericht mit einem bitteren Geschmack verderben. Eine sichere Methode den Gallenröhrling vom Steinpilz zu unterscheiden ist eine Geschmacksprobe, während eine Verwechselung mit dem Maronenröhrling sich für unerheblich darstellt da der Maronenröhrling ebenfalls ein sehr beliebter und schmackhafter Speisepilz ist.
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